Leni Riefenstahl

Gestern gab es die Doku:

Leni Riefenstahl, das Ende eines Mythos.

Ich fand die Dokumentation sehr interessant! Noch in der Mediathek von ARTE zu sehen.

https://www.arte.tv/de/videos/099937-000-A/leni-riefenstahl-das-ende-eines-mythos/

Dann vor ca. einer Woche erfuhr ich, dass eine Freundin das Buch, das sie von ihren Eltern geerbt hat:

Leni Riefenstahl

„Schönheit im Olympischen Kampf“ von Riefenstahl verkaufen wollte. Ich sollte für die Freundin den Preis im Internet erforschen..

Und: ich war einmal im „Danai Beach Resort and Villas“ auf der Halkidiki/Nordgriechenland. Ich arbeitete bei einem großen Touristischen Veranstalter und kam so zu einer exklusiven Tour durch die Anlage. Fantastisch!

Ausblick auf das Meer vom Danai Beach Resort

https://www.danairesort.com/

Dieses Hotel gehört Otto Riefenstahl , einem Grossneffen Lenis.

Was soll uns das alles sagen?

Wahrscheinlich nichts, nur hat es den Anschein, dass mich mein Schicksal dahingehend bringt, mich in irgendeiner Weise mit dieser Frau zu beschäftigen.

Das habe ich nun getan, danke Schicksal!

Shoppen

Shoppen..

So richtig shoppen war das ja wohl nicht. Für mich bedeutet das mit Freundinnen unterwegs sein, hier mal in einen Laden, dort mal was schauen. Zwischendurch einen Kaffee schlürfen, später dann, nach getaner „Arbeit“ was Leckeres essen.

Corona hat alles und alle ausgebremst. Ich war nur kurz im AEZ, dem Alstertal-Einkaufszentrum. Schön geschmückt ist es.

..und überaus menschenleer..

AEZ

Wie wohl Weihnachten werden wird?!

Ich denke, es wird schön: machen wir es uns einfach gemütlich!!

Beim Friseur.

Schöner Schnitt!

Ich war vor drei Tagen beim Friseur.

Ein Ereignis, könnte man sagen, dass in letzter Zeit nicht sehr häufig vorkam.

Corona!

Könnte man denken. Ja und Nein.

Das letzte Mal war ich, glaube ich, im April dort. Im April hatte ich einen Kurzhaarschnitt. Ganz fesch.

Um Geld zu sparen hatte ich mir angewöhnt selbst zu föhnen, manchmal, wenn der Geldbeutel ganz schmal an der Hüfte hin- und her baumelte, bat ich um einen Trockenschnitt.

Früher färbte ich noch und gab drei mal im Jahr über 100 Euro aus, das wollte/konnte ich nicht mehr.

Also, der besagte Friseurbesuch im April sah folgendermaßen aus.

Ich sitze also dort, neben mir, im gebührenden Coronaabstand ein junger Herr. Wegen der Pandemie muss ich nun waschen und föhnen lassen. Genauso wie er. Er hat einen Kurzhaarschnitt, ich habe einen. Zum Schluss sind wir fast gleichzeitig fertig. Er steht vor mir an der Kasse, ich im gebührendem Abstand hinter ihm. Ich höre, dass er 28€ zahlen muss, als ich dran bin muss ich 48€ zahlen.

Das alles ist mir nicht neu, schon öfter habe ich mich darüber geärgert, aber nun so überaus deutlich und eindeutig mitzubekommen wie ungerecht es ist, hat mich richtig enttäuscht.

Nicht nur, dass Kosmetika für Frauen deutlich teurer sind, nein, vielerorts werden Frauen bei gleicher Arbeit immer noch schlechter bezahlt!

Wieso??

„Beim Friseur.“ weiterlesen

Der Lebkuchenmann

Zur Weihnachtszeit, oder einen guten Monat vorher, als die Weihnachtsleckereien just bereits 3 Wochen in den Auslagen der Geschäfte waren, trug es sich zu, dass ich einen Lebkuchenmann unter 3 Euro erstand.

Der perfekte Mann!

Knusprig, hübsch und wohlgeformt, süß und mich nährend. Immer ein liebes Lächeln mir entgegenbringend.

Einige Tage dauert es noch, bis Weihnachten, so sprach ich mit ihm. Geh erst einmal in diesen Schrank.

Ein Mann im Schrank hat immer etwas leicht frivoles, auf alle Fälle spannend, so dachte ich bei mir und lächelte.

Nun ist es aber doch bald soweit, dass man ans weihnachtliche Schmücken denken könnte und ich wollte den lieben Mann nun endlich irgendwo sichtbar platzieren. Denkste, ich suchte und suchte und fand ihn einfach nicht mehr.

Schnell in den Supermarkt und einen weiteren gekauft. Mein Plan war den neuen Lebkuchenmann ohne groß nachzudenken in irgend einen Schrank zu packen, sicher wäre der andere Lebkuchenmann dann genau dort!!

Der perfekte Mann.

Ein tollkühner Plan, der nur leider nicht aufging.

Immerhin weiß ich ganz genau wo der zweite nun steckt..😃

Oder?

Knoblauch!

Im Frühjahr gesteckt und nun geerntet!

Knoblauch!

Immer wieder unglaublich wie die Natur Dinge hervorbringt.

Dinge ist eigentlich kein gutes Wort, es sind kleine Geschöpfe!!

Also, diese kleinen Köstlichkeiten genommen und geputzt.

Wir haben bei meinen Eltern in Essig eingemachte Knoblauchzehen von 1989 gefunden. 31! Jahre alt! Sie schmecken ganz süß und wunderbar.

Im Internet las ich einen Artikel einer Iranerin, die ebenfalls Jahre alte Knoblauchzehen in Essig hatte. Sie benutzte diesen Essig, um wieder neue Zehen einzulegen. Ich folge diesem Beispiel und habe es ihr gleich getan.

Bon Appetit !

St. Michaelis Kirche

Für mich immer noch Wahrzeichen #1!

Aber die Elbphilharmonie hat ihm doch schon irgendwie den Rang abgelaufen.

„Der „Michel“, wie die evangelische Hauptkirche St. Michaelis von Einheimischen und Besuchern gleichermaßen genannt wird, ist in der gesamten Hamburger Innenstadt präsent. Das mag vor allem am 132 Meter hohen Turm der Kirche liegen, der die meisten Gebäude der Innenstadt überragt und aus vielen Blickwinkeln zu sehen ist. Obwohl der Michel vor allem durch die Elbphilharmonie Konkurrenz als Wahrzeichen der Stadt bekommen hat, ist die Barockkirche weiterhin Publikumsmagnet und ikonisch für das Hamburger Stadtbild.“

(Quelle: Hamburg.de)

Heute, an diesem sonnigen Tag ging es mit einer Freundin raus nach Blankenese.

Von dort durch das Treppenviertel runter an die Elbe.

Dort gesehen: Einen Ausschnitt des Gedichtes:

Die Ameisen

Von J. Ringelnatz

Hier noch einmal in ganzer, humorvoller Länge und wahrer Schönheit:

Joachim Ringelnatz

Die Ameisen

In Hamburg lebten zwei Ameisen, 
Die wollten nach Australien reisen. 
Bei Altona auf der Chaussee 
Da taten ihnen die Beine weh, 
Und da verzichteten sie weise 
Dann auf den letzten Teil der Reise.

So will man oft und kann doch nicht 
Und leistet dann recht gern Verzicht.

Quelle: 
„Hell und schnell : 555 komische Gedichte aus 5 Jahrhunderten“ 
hrsg. von R. Gernhardt und K. C. Zehrer, Fischer-Verlag, Frankfurt 2004

Wir folgten weiter dem Fluss in Richtung Innenstadt.

Wo wir diese wunderbare Wiese erspähten.

Ein wunderbarer Tag!!

Herbstrübe

Die Weiße Rübe (Brassica rapa subsp. rapa var. rapifera) ist eine nahe Verwandte des Mairübchens und des Teltower Rübchens. Man kennt sie auch unter dem Namen „Herbstrübe“, der ein Hinweis auf ihre späte Erntezeit ist, während sich ihre andere Bezeichnung „Stoppelrübe“ auf ihren ursprünglichen Anbau – die Aussaat ins umgepflügte Stoppelfeld nach der Getreideernte – bezieht. Die Herbstrübe gehört zur großen Nutzpflanzengruppe der Kohlrüben, die wiederum Teil der Pflanzenfamilie der Kreuzblütler (Brassicacea) sind.

(Quelle: Mein schöner Garten)

Ich habe drei Herbstrüben in meinem neuen Schrebergarten!

Aus Griechenland als Minipflänzchen „importiert“ sind sie nun bei mir schon vor dem Herbst, also im Frühsommer, erntebereit.

Tolle Farben, ein Hingucker!

Der Geschmack zwischen Meerrettich und Radieschen?

Ich habe das noch nie geschmeckt.

Wie wunderbar es ist, einen Garten haben zu dürfen, gerade in dieser Coronazeit!

Zistrosentee selber machen

Ich bin gerade in Griechenland und möchte mir meinen eigenen Zistrosentee machen.

Die Zistrosen blühen gerade und dann soll man sie gegen Mittag pflücken.

Gesagt, getan.

Ich schneide die Stengel dort ab, wo er beginnt zu verholzen.

Ich achte darauf, dass ich nicht alle Blüten eines Strauches nehme, denn es sind viele Bienen unterwegs und das ist ja wohl ein ganz besonderes Lebewesen, dem man seine Blüten gönnen sollte!

Mein Körbchen ist voll und nun legte ich die Stengel an einen Platz zum Trocknen.

Nun muss ich ca eine Woche oder so warten, dann werden sie zerkleinert und ich werde mir einen lecker Tee 🍵 bereiten!

Die Pflanze ist ein wenig klebrig, aber sie verströmt einen wunderbaren Duft. Man sagt diesem Duft nach, dass er besonders denen nutzen kann, die sich innerlich wie tot fühlen- also mich hat der himmlische Duft auch belebt!

ö